Als approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin ist mir sehr daran gelegen, die Autonomie meiner Patienten zu fördern und mit ihnen gemeinsam nach neuen Lösungswegen zu suchen. Das Symptom bewerte ich als einen Versuch des Kindes, seine schwierige Lebenslage bestmöglich zu bewältigen. In erster Linie möchte ich dem heranwachsenden Menschen aufzeigen, welches psychische Grundbedürfnis sich hinter seinem "Problemverhalten" verbirgt und ihm alternative Handlungsmöglichkeiten bieten. Dabei halte ich mich an verhaltenstherapeutische, hypnotherapeutische, achtsamkeitsbasierte und tiergestützte Interventionen. Inzwischen kann ich auf eine dreizehnjährige Berufspraxis zurückblicken. Generell bin ich der Ansicht, dass man Kindern und Jugendlichen viel zutrauen muss und ihnen nicht alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen darf. Schließlich wächst ihr Selbstvertrauen durch die selbstständige Bewältigung von schwierigen Situationen. Deshalb versuche ich, die Kinder und Jugendlichen  in der Therapie vor neue Herausforderungen zu stellen und ihnen somit neue Lernerfahrungen zu ermöglichen.